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21. Nov. 2011
Oldies im Oldtimer-Himmel
Mitgliederveranstaltung 2011

Die alljährliche Fahrt und Kulturveranstaltung des Heimat- und Bürgerverein Overath e. V., der in diesem Jahr auf stolze 128 Jahre seines Bestehens zurückblicken kann, führte diesmal in die Landeshauptstadt Düsseldorf.
Vom Vorsitzenden R. Wilmes, dem Schriftführer E.Dommer und Kassierer R.Eberhardt bestens vorbereitet starteten am Samstag, dem 19.11.2011, etwa 40 Mitglieder per Bus am Overather Kulturbahnhof.
Als Gast nahm der Oldtimerkenner, Journalist und Fernsehmacher Alfred Noell teil - bekannt durch seine Fernsehsendung "Der 7.Sinn", von der er weit über 1000 Sendungen produziert hat.

Erste Station des Ausfluges war das Landesstudio des WDR. In zwei Gruppen wurden die Overather durch das moderne Gebäude, direkt neben dem Landtag am Rhein gelegen, und durch die Radio-und TV- Studios geführt. Man staunte darüber, wieviel Technik nötig ist, um ein NRW-landesweites Programm auszustrahlen.



Dann ging es in den direkt daneben liegenden, himmelwärts strebenden Rheinturm, und in rasanter Aufzugsfahrt in die rundum verglaste Aussichtsetage in 186 Meter Höhe. Durch das schöne und klare Wetter begünstigt gab es wunderbare und weite Ausblicke auf die Stadt, den Rhein, Oberkassel und Neuss.

Per Bus fuhr die Gruppe dann quer durch die Stadt zu einem in NRW einmaligen Ressort von Odldtimerfahrzeugen, der Classic Remise, auch "Meilenwerk" genannt. Hier wurde in einer architektonischen Meisterleistung ein altes Lokomotiv-Reparaturwerk der Deutschen Bahn in ein großes Forum für Fahrkultur umgewandelt. Dabei kam die Halbrundform mit der Kreisplatte, auf der früher die Lokomotiven in die einzelnen Werkstattboxen dirigiert wurden, den Architekten sehr entgegen.
Hunderte kulturell wertvoller, alter Automobile können hier kostenlos besichtigt und sogar gekauft werden. Oldtimerbesitzer haben auch die Möglichkeit ihre schönen Fahrzeuge in gläserne Garagen zu stellen, so dass auch diese Schmuckstücke zu sehen sind.

   

Hier ist der Himmel für Oldtimer-Fans geöffnet, und so etwa fühlte sich auch die Overather Gruppe nach diesem ereignisreichen Tag.

Auf der Rückfahrt bekam der Vorstand schon im Bus gebührenden Applaus und man überlegt schon jetzt, ähnlich attraktive Angebote in der Zukunft zu machen.

Der Tag klang mit einer gemeinschaftlichen Runde im Bergischen Hof aus.


September 2009
Mitgliederveranstaltung 2009

Am 5. September 2009 war es endlich so weit: 36 Mitglieder und Freunde des Heimat- und Bürgervereins Overath fuhren mit dem Bus in die alte Bundeshauptstadt Bonn zum Besuch des renovierten und jetzt wieder der Öffentlichkeit zugänglichen Kanzlerbungalows.

Zunächst kehrten wir allerdings in der bekannten Ausflugsgaststätte „Waldau“ auf dem Bonner Venusberg zum Mittagessen ein. Nachdem wir uns ausreichend gestärkt hatten, machten wir uns mit dem Bus in zwei Gruppen zu je 18 Personen auf den Weg hinunter an den Rhein in das ehemalige und auch noch heute zum Teil von der Bundesregierung genutzte Regierungsviertel. Am Eingang zum ehemaligen Bundeskanzleramt ( heute beherbergt es das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) wurden wir von Damen des „Hauses der Geschichte“ durch den Park des Palais Schaumburg, dem heutigen zweiten Dienstsitz der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers zum Kanzlerbungalow geleitet.

Als Kanzlerbungalow wird das ehemalige Wohn- und Empfangsgebäude des Bundeskanzlers in Bonn bezeichnet, welches von 1964 bis 1999 genutzt wurde. In Auftrag gegeben von Ludwig Erhard errichtete der Architekten Sep Ruf 1963/64 die zwei eingeschossigen quadratischen Atriumsbauten. Hier wohnten die Kanzler Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger, Helmut Schmidt und Helmut Kohl und nutzten den zweiten Trakt des Bungalows für repräsentative Zwecke. Willy Brandt dagegen nutzte den Bungalow nur für repräsentative Zwecke, während er weiter mit seiner Familie auf dem Venusberg wohnte. Gerhard Schröder nutzte bis zum Regierungsumzug nach Berlin den Repräsentationsteil nur sporadisch.


Seit dem Umzug der Regierung nach Berlin 1999 stand das Gebäude leer. Zwischen 2007 und 2009 sanierte und restaurierte die Wüstenrot –Stiftung das denkmalgeschützte Gebäude. Seit Mai 2009 steht der renovierte Kanzlerbungalow nun der Öffentlichkeit zur Besichtigung offen.
Wir erhielten einen guten Eindruck von den Wohn- und Repräsentationsräumen der Bundeskanzler und waren erstaunt über die relative Schlichtheit und Enge in den Privaträumen. Die Führungen waren garniert mit Geschichten und Anekdoten. Auch ein Spaziergang zum Teehaus am Rhein, vorbei am „Gartentürchen“ im Zaun zur Villa Hammerschmidt, dem ehemaligen Dienstsitz des Bundespräsidenten, gehörte zu unserem Besuchsprogramm.
Ein wirklich lohnenswerter Besuch eines Denkmals der Bonner Republik.

Zu Fuß ging es anschließend am Rhein entlang zu den Bonner Rheinterrassen und von dort bei wieder gutem Wetter mit einem Schiff der Köln-Düsseldorfer nach Köln, vorbei an den Chemie-Anlagen von Wesseling, an Rodenkirchen mit seinem berühmten „Treppchen“, unter der historischen Autobahnbrücke hindurch und bereits im Angesicht des Domes vorbei an den neu errichteten „Kranhäusern“.
Im Gaffel-Haus am Hauptbahnhof erholten wir uns bei Kölsch und halven Hahn von den Reisestrapazen und trafen gegen 21 Uhr mit der Regionalbahn wieder in Overath ein. Einige Unentwegte kehrten anschließend noch im Bergischen Hof zu einem Absacker ein, bevor auch sie einen schönen und abwechslungsreichen Tag beendeten.


Dez. 2008
Am 21. Dez. 2008 hat im Bergischen Hof in Overath ein Helferfest stattgefunden. Dieses Fest war gedacht für alle Mitglieder und auch einige externe Freunde des Vereins, die bei der Ausrichtung des 125jährigen Jubiläums mitgeholfen hatten. Außerdem waren auch alle diejenigen Mitglieder eingeladen worden, die sich jetzt schon seit mehreren Jahren als Wegepaten für die Instandhaltung der Overather Rundwanderwege zur Verfügung stellen.

Bei der Veranstaltung handelte es sich um ein geselliges Beisammensein bei einem "Brunch" am Sonntagmorgen. Etwa 50 Personen nahmen daran teil und verlebten einen schönen Vormittag. Auch der in Overath bekannte Mundartsprecher Hubert Brass gab eine weihnachtliche Geschichte zum Besten und sorgte für eine fröhliche Stimmung.

Ein Verein lebt von der Mitarbeit seiner Mitglieder, und durch die Mitarbeit wird der Verein zu einer Gemeinschaft.
Im Jahre 2008 konnten wir das in besonderer Weise erfahren.

© E. Dommer

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