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Östlicher Wanderweg

Ausgangspunkt: Bahnhof Overath
Länge: 7,6 km für den kürzeren Rundweg
8,7 km für den längeren Rundweg über Meegen/Kirschbaum

Kurzbeschreibung: Ein angenehmer Weg entlang der Agger und durch das stille Lombachtal nach Marialinden und über Rittberg zurück. Viel Wald und einige wunderbare Fernblicke. Möglichkeit der Verlängerung der Wanderung.


Dieser Streckenverlauf kann auch als Datei für die GPS-Navigation heruntergeladen werden. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf Wanderweg herunterladen, laden Sie die Datei mit "Ziel speichern unter" auf Ihren Rechner und von dort auf Ihr GPS-Navigationsgerät.

Streckenbeschreibung:
(Die eingeklammerten Zahlen im nachfolgenden Text sind die Referenzzahlen für weitergehende Informationen, die Sie unter "Wandern in Overath - Wissenswertes" einsehen und sich ausdrucken lassen können.)

Der Ausdruck dieses Wanderweges mit Beschreibungen und topographischer Karte ist nur zu privaten Zwecken erlaubt. Jegliche kommerzielle Nutzung ist untersagt.


Gehen Sie vom Bahnhof (1) zur Hauptstraße (2) und folgen dieser in östlicher Richtung bis zur „Dr. Ringens-Str.“. Dort wenden Sie sich nach rechts und hinter den Bahngleisen gleich wieder links in den schmalen Weg „Am Aggersteg“, der zu einer Fußgängerbrücke und über die Agger (3) führt. Folgen Sie dem Weg durch die Siedlung bis zur Straße „An der Brücke“, dort links bis „Alte Mucher Str.“- hier gehen Sie wiederum nach links. Diese mit alten Linden bestandene Allee endet heute an der Agger. Seit alters her gab es an dieser Stelle eine Brücke (4) über den Fluss, dieletzte wurde 1961/62 durch eine neuere 200 m weiter stromaufwärts ersetzt.

Folgen Sie jetzt dem Pfad auf dem Aggerdamm in östlicher Richtung. Sie verlassen jetzt auf einem Wanderweg (Zeichen: Quadrat) den Zentralort und erreichen nach ca. 200 m die „Mucher Str“. Der Weg folgt weiter dem Pfad auf dem Aggerdamm, durch einen Mischwald mit überwiegender Buchenbewaldung hindurch. Am bergseitigen Hang sind Reste einer Erz-Verladestelle (10) zu erkennen. Teiweise verläuft der Weg an einem Steilhang über mehrere kleine Siefen (5) hinweg - ein idealer, schattiger Weg für Spaziergänger und Jogger. Jenseits der Agger liegt nördlich das Gewerbegebiet Hammermühle. Nach ca. 15 min erreichen Sie eine Kolonie von Wochenendhäusern, wo ein Steg über den Lombach führt.
Biegen Sie jetzt rechts ab und folgen dem Pfad steil bergan, bis Sie oben den Wirtschaftsweg erreichen, dem Sie wiederum nach rechts folgen.
Von hier an ist der Weg sehr bequem, er steigt nur leicht an und führt in das landschaftlich schöne und stille Lombachtal. Bleiben Sie für längere Zeit auf diesem Weg, bis Sie nach ca. 600 m eine Weggabelung erreichen, dort halten Sie sich nach rechts. Der Weg verläuft neben einem Bach bergaufwärts durch den Wald - dies ist der Bernsauer Jagdweg, den vermutlich die Herren von Großbernsau (6) benutzt haben, wenn sie nach Marialinden zur Kirche und zu ihrem Jagdhaus kutschierten.
Wenn der Wald zurücktritt, sehen Sie vor sich die Türme der Kirche von Marialinden. Der Weg führt durch den Ortsteil Höhe bis in den Ort. Der gesamte Aufstieg dauert etwa 15 min und ist nicht sehr anstrengend. Kurz vor Marialinden durchwandern Sie eine offene Weidefläche und können einen wunderbaren Ausblick auf die Bergrücken nördlich der Agger genießen: im Westen liegt das Gebiet Heiligenhaus, etwas weiter rechts das Wohngebiet Ferrenberg / Müllerwiese, genau nördlich ist Hohkeppel mit seiner 1000jährigen Kirche zu erkennen.

Marialinden (7) hat sich mit seiner teilweise alten Bausubstanz einen dörflichen Charakter bewahrt. Der Ort entstand im Verlauf der Pilgerstraße (8) an der Stelle, wo die Fuhrwerke nach steilem Aufstieg aus dem Aggertal die Höhe erreicht hatten - deshalb gab es hier früher sieben Gasthäuser.
An der Kirche und gegenüber an der alten Vikarie sind lesenswerte Erklärungen des Bergischen Geschichtsvereins zur Entwicklung des Ortes angebracht.
Von hier aus können Sie die alternative, längere Strecke wählen, die weiter unten beschrieben ist oder aber auf dem kürzeren, nachfolgend beschriebenen Rundweg bleiben:

Von der Kirche aus gehen Sie nun die Pilgerstraße in westlicher Richtung bis zur Weggabelung mit der „Alten Römerstraße“ (8). Hier liegt das Haus Nr.19/21, das ehemalige Jagdhaus der Herren von Bernsau (6), es datiert von 1662/63 und ist das älteste erhaltene Haus Marialindens.
Folgen Sie der „Alten Römerstraße“ bergabwärts bis auf der rechten Seite ein Fußfall (9) von 1741 erscheint, hier zweigt der Wanderweg (Zeichen: >) nach links ab in die Wiesen hinauf. Auf dem höchsten Punkt der Wiese hat man einen sehr schönen Blick auf den Höhenzug westlich des Aggertals, der südlich in Richtung Lohmar verläuft. Links von diesem Höhenzug können Sie bei guter Sicht von hier aus im Hintergrund den Höhenzug Ville (Voreifel) erkennen, davor liegt der Flughafen Köln-Bonn - nicht zu sehen, aber an den startenden Flugzeugen zu erahnen. Hinter Ihnen grüßen nochmals die Doppeltürme der Marialindener Kirche.
Folgen Sie nun dem Wanderweg bis zum Ende der Weide und dann nach rechts, leicht bergabwärts. In dem Wald linker Hand sind die Spuren von Bergbau (10) zu erkennen, breite Furchen und Kuhlen im Waldboden von Zufahrten oder eingebrochenen Stollen und abgelagertes taubes Gestein. Hier war früher die Kupfergrube „Kirschbaum“, die aber schon seit Mitte des 18. Jahrhunderts nicht mehr betrieben wurde.
Nach 200 m erreichen Sie einen geteerten Wirtschaftsweg, hier wenden Sie sich für etwa 200 m nach links, um dann dem Wanderweg nach rechts in den Buchenbestand zu folgen.

(Hier vereinigt sich die alternative, längere Strecke wieder mit dem Rundweg)

Nach wenigen Metern sind gewaltige Erdaufschüttungen erkennbar, Abraum des Bergbaues oberhalb. Der Weg ist zum Pfad geworden, anfänglich steil, aber schattig, führt er bergabwärts bald durch einen Fichtenbestand und dann wieder durch Buchen mit sehr vielen Stechpalmen (Ilex) im Unterholz.
Schließlich erreichen Sie die „Mucher Straße“, der Sie für ca. 80 m nach rechts (talwärts) folgen und dann überqueren in den Ortsteil Rittberg hinein - hier folgen Sie der geteerten Straße. Wenn Sie die Bebauung hinter sich lassen und auf das freie Feld treten, können Sie einen wunderbaren Blick auf Overath werfen. Rechter Hand liegt der Burgberg, auf dem noch heute die Relikte der Auelburg (11) zu erkennen sind.
Der Wanderweg führt nach Overath hinein, halten Sie sich nach rechts und dann in die Straße „Am Aggersteg“. Überqueren Sie die Agger - und vor Ihnen liegt wieder der Bahnhof.

Alternative Strecke:
Überqueren Sie die „Pilgerstraße“ bei der Marialindener Kirche und gehen Sie in die Passage „An den sieben Linden“. Der Weg geht über in die „Meegener Straße“, dem Sie für etwa 500 m leicht bergabwärts folgen. Schließlich geht der Wanderweg nach rechts ab und führt durch einen mit Fichten bestandenen Weg ins Tal. Im Talgrund überschreiten Sie einen kleinen Bach - beachten Sie, dass er nach Osten fließt, also in das benachbarte Naafbachtal, und erst bei Kreuznaaf (vor Donrath) der Agger zufließt.
Folgen Sie an der kommenden Gabelung dem Weg nach rechts, leicht ansteigend, dann erreichen Sie nach etwa 400 m die Landstraße, welche Sie überqueren und in den Ortsteil Kirschbaum hineingehen. Bleiben Sie auf dem geteerten Weg bis die Häuser hinter Ihnen bleiben, dann nach links an einer Weide mit alten Birnbäumen vorbei. Nach kurzer Strecke sehen Sie rechts nochmals die Türme der Marialindener Kirche über die Horizontlinie einer Weide ragen, dann treten Sie in einen Buchenwald ein.
In dem Wald rechter Hand sind die Spuren von Bergbau (10) zu erkennen, breite Furchen und Kuhlen im Waldboden von Zufahrten oder eingebrochenen Stollen und abgelagertes taubes Gestein. Hier war früher die Kupfergrube „Kirschbaum“, die aber schon seit Mitte des 18. Jahrhunderts nicht mehr betrieben wird.
Nach 300 m verlassen Sie die geteerte Straße und wenden sich nach links, um dann dem Wanderweg (Zeichen: >) talwärts durch den Buchenbestand zu folgen.

(Hier vereinigt sich die alternative, längere Strecke wieder mit dem Rundweg).

© E. Dommer

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