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Gut Eichthal

Okt.2005
Heimat-und Bürgerverein spendet 3000 EURO für Brücke Gut Eichthal
Ehrenvorsitzender Manfred Supe spendet zusätzlich 500 Euro

Der Heimat- und Bürgerverein Overath betreibt sein Projekt Gut Eichthal intensiv seit Ende der 1990er Jahre. Im Jahre 2001 wurde ein Vorentwurf für die Umgestaltung des Geländes nach Vorgaben des Heimat- und Bürgervereins erarbeitet. Diese Arbeit der Fachhochschule für Landschaftsbau in Erfurt bezog den ehemaligen Landschaftsgarten in die Planung ebenso ein, wie das Teehaus und die frühere Streuobstwiese. 
Kernstück des gesamten Vorhabens war und ist allerdings die Anbindung des Geländes mit einer Fußgängerbrücke an das Stadtgebiet - nur dadurch gewinnt Eichthal seinen Freizeitwert und wird auch in das Wanderwegenetz einbezogen.

Der Vorentwurf des Heimat- und Bürgervereins wurde von der Stadt Overath positiv aufgenommen und unterstützt. Eine Ausführungsplanung wurde in Auftrag gegeben und mit geringen Mitteln hat der Bauhof der Stadt schon einen bemerkenswerten Anfang gemacht: der Landschaftsgarten wurde nach gärtnerischen Vorgaben durchforstet und Wege wurden angelegt.
Darüberhinaus hat der 2003 gegründete Verein der Freunde und Färderer von Gut Eichthal schon mit der Renovierung des Teehauses begonnen - unter uneigennütziger Mithilfe von Overather Sponsoren.

Um das Projekt nun weiter zu beschleunigen und die Fußgängerbrücke endlich in Angriff zu nehmen, hatte der Heimat- und Bürgerverein auf seiner letzten Hauptversammlung eine zweckgebundene Geldspende beschlossen.

Am Samstag, dem 8. Oktober fand nun die Scheckübergabe am Teehaus von Gut Eichthal statt.

Der Verein der Freunde und Förderer von Gut Eichthal war vertreten durch seinen Vorstand mit Rolf Trefz, Eckehard Zielhofer und dem Schriftführer Bernd Dederichs. Neben Vorstandsmitgliedern des Heimat- und Bürgervereins waren auch der Bürgermeister Andreas Heider und einige Damen des Kunstprojektes „Zaunkönig- Gärten auf Zeit in Gut Eichthal“ eingeladen, deren Projekt in diesen Tagen zuende ging.

Als Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins Overath überreichte Reinhold Wilmes nach einer kurzen Ansprache den Scheck von EURO 3000 an Rolf Trefz, der das Engagement des Heimat- und Bürgervereins würdigte und sich mit der Überreichung eines Bildes der projektierten Brücke bedankteBürgermeister Heider zeigte sich erfreut über die Initiative und den gezeigten Bürgersinn und erwähnte, dass dieses Vorhaben als Teil eines Gemeinschaftsprojektes mit den Nachbarkommunen vorgesehen ist, in dem die regionalen Natur- und Kulturlandschaften entlang der Flussläufe thematisiert werden sollen. 

Abschließend ergriff der Ehrenvorsitzende des Heimat- und Bürgervereins Manfred Supe das Wort und erinnerte an die lange Vorlaufzeit dieses Vorhabens. Er hatte diese Idee ursprünglich in die Vereinsarbeit eingebracht und nie locker gelassen. Um so erfreuter war er jetzt über die Entwicklung des Vorhabens und spendete spontan EURO 500 - wofür er großen Beifall erhielt.

Wenn auch Sie dieses Projekt durch eine Spende oder Ihre Mitgliedschaft unterstützen möchten, dann wenden Sie sich an den Verein der Freunde und Förderer von Gut Eichthal (Kontakt: Bernd Dederichs, Kirchberg 12, 51491 Overath, Tel. 02206 - 86 99 04).




Feb. 2004
Die erste Mitgliederversammlung des Vereins der Freunde und Förderer Gut Eichthal e.V. wird am 19.März 2004 um 19.00 Uhr auf Gut Eichthal stattfinden.
Der Heimat- und Bürgerverein hat die Entwicklung dieses Komplexes und schrittweise Überführung in ein Erholungsgebiet seinerzeit angestoßen und unterstützt deshalb die Arbeit des Fördervereins.
Bitte, helfen auch Sie mit durch Ihre Mitarbeit und Mitgliedschaft - ein gemeinschaftliches Werk braucht viele Hände und Gönner.


Sep. 2003
Am 16. Sep. 2003 um 19.00 Uhr fand im Bürgerhaus Overath die Gründungsversammlung des Fördervereins "Freunde und Förderer von Gut Eichthal" statt.
Unter der Leitung des Wahlausschusses (Bürgermeister Schwamborn, assistiert von Frau Becker und Herrn Stupp) ging die Vereinsgründung reibungslos vonstatten.
24 Bürger von Overath gründeten den Verein und akzeptierten die von der Stadtverwaltung ausgearbeitete und mit dem Finanzamt abgestimmte Satzung.
Der Jahres- Mitgliedsbeitrag wiurde vorläufig auf EUR 18 festgesetzt, Familien sollen EUR 20 pro Jahr zahlen und Firmen EUR 50 pro Jahr.

Als Mitglieder des Vorstandes wurden gewählt:
1. Vorsitzender Herr Trefz
1. stellv. Vorsitzender Herr Zielhofer
2. stellv. Vorsitzender Herr Kohlscheid
Schriftführer Herr Dederichs
Kassierer Herr Hacker
Beisitzer Frau Mynatt
Beisitzer Herr Renneberg
Beisitzer Herr Dr. Gechter


Aug 2003
Gründung des Fördervereins "Freunde und Förderer von Gut Eichthal"

Auf Anregung des Heimat- und Bürgervereins Overath soll jetzt in Absprache mit der Verwaltung ein Fördervereins gegründet werden.
Der Verein wird seinen Sitz in Overath haben und wird im Vereinsregister des Amtsgerichtes Bergisch Gladbach eingetragen werden.

Der Zweck des Fördervereins ist :
-die Pflege und Erhaltung des Kulturgutes Gut Eichthal
-die Herrichtung der ehemaligen Parkanlage
-die Durchführung kultureller Veranstaltungen auf dem Gelände

In diesem Förderverein können alle natürlichen und juristischen Personen mitwirken, also: alle Bürger, Vereine, Parteien und Firmen, die dieses Vorhaben mittragen wollen.


Juli 2003
Bericht über die Mitgliederveranstaltung des Heimat- und Bürgervereins auf Gut Eichthal am 20.Juli 2003

Um die Wiederherstellung des Landschaftsgartens von Gut Eichthal hat sich der Heimat- und Bürgerverein Overath in den vergangenen Jahren sehr bemüht. Dieser Garten und auch der dazugehörige Teepavillon sollen den Overather Bürgern in absehbarer Zeit zurückgegeben und in die „Freizeitlandschaft“ von Overath integriert werden.
Um diese Idee weiter zu tragen hatte der Vorstand zur diesjährigen Mitgliederveranstaltung in das Gut Eichthal eingeladen - er wollte seine Mitglieder und Gäste über dieses Thema informieren und gleichzeitig unterhalten. Die Gebäude des Gutes sind derzeitig vom Landschaftsverband Rheinland für das Amt für Bodendenkmalspflege gepachtet worden, das als archäologische Außenstelle Grabungen in der Region durchführt und wissenschaftlich aufarbeitet.
Der Vorsitzende Reinhold Wilmes begrüßte ca. 50 Mitglieder und Gäste, darunter den Ehrenvorsitzenden Manfred Supe, den stellvertretenden Bürgermeister Dr. Dieter Schmitz, den Archäologen Herrn Becker als Vertreter des Amtes für Bodendenkmalspflege, den Vorsitzenden des Kulturausschusses der Stadt Overath Rolf Trefz, Vertreter der politischen Parteien und Vertreter der Overather Industrie und Geschäftswelt.
Herr Wilmes erinnerte daran, dass Eichthal mit Overath schon seit langer Zeit verbunden ist, und der Name der Familie Peters in Overath weithin bekannt ist: diese Familie war der letzte Besitzer des Gutes Eichthal und auch des ehemaligen Ferienheimes unterhalb von Burg. Seit Mitte der 90er Jahre verfolgt der HBV konkret das Ziel, den Landschaftsgarten von Eichthal der Öffentlichkeit zugängig zu machen und erreichte auch, dass diese Maßnahme in den Stadtrahmenplan aufgenommen wurde. Damit hatte sich Overath vorgenommen, als Stadt im Grünen diese Stärke weiter ausbauen und dadurch den Wohn-und Freizeitwert weiter zu erhöhen.
Der HBV ergriff seinerzeit die Initiative und nahm über das Vereinsmitglied E. Zielhofer Kontakt mit der Fachhochschule für Landschaftarchitektur und Gartendenkmalpflege in Erfurt auf. Im Sommer 2000 besuchte ein Semester von angehenden Gartenarchitekten das Gut Eichthal und ermittelte den Istzustand. Nach den Vorgaben des HBV entstand dann ein Parkpflegewerk, das der Stadt Overath dann Anfang 2001 von Prof. Blecken und seinen Studenten vorgestellt wurde. Wesentliche Punkte dieser Planung sind die Anlage einer Brücke über die Agger, die Revitalisierung des Gartens, die Anlage von sog. „Brezelwegen“ zum Spazierengehen und die Restaurierung des Teepavillons.
Nachdem dieser Vorentwurf übergeben worden war, hat die Stadt Overath das Vorhaben von Anfang an unterstützt und auch zu ihrer Sache gemacht - ein schönes Beispiel von Zusammenarbeit der Bürgerschaft mit der Verwaltung. Im Jahr 2002 hat die Stadt den Vorentwurf weiter entwickelt, den Wald durchforsten lassen, Wege angelegt und das Fundament des Teepavillons teilweise saniert. „Doch“, so Reinhold Wilmes, „das war nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, und damit es weitergeht, wird dringend Geld benötigt“, Geld, das die Stadt nicht aus ihrer Portokasse nehmen kann. Deshalb ist der Gemeinsinn der Bürgerschaft gefordert und die Gründung eines Fördervereins soll jetzt in Absprache mit der Verwaltung in Angriff genommen werden - dazu soll am 16.Sep.2003 eine Gründungsveranstaltung stattfinden. In diesem Förderverein können alle natürlichen und juristischen Personen mitwirken, also: alle Bürger, Vereine, Parteien und Firmen, die einzeln oder gemeinschaftlich Anteile des Projektes übernehmen und durch ihre Spende auf den Weg bringen wollen. „Wir vom Heimat- und Bürgerverein sind da sehr optimistisch“, meinte R. Wilmes, „und als erstes muss die Brücke gebaut werden, dann kommt das Vorhaben in Schwung.“
Nach dieser Begrüßung sprach der Archäologe Herr Becker über die Arbeit des Amtes für Denkmalspflege. Er machte einen kurzen und interessanten Streifzug durch die Geschichte der Region. Anhand von Dias und Folien zeigte Herr Becker die erfassten Siedlungsstellen in der näheren Umgebung auf : Bodenfunde beweisen, dass schon in der Mittleren Steinzeit Jäger und Sammler im Aggertal gelebt haben, auch Siedlungen jüngeren Datums sind nachweisbar. Es gab im Stadtgebiet mehrere Ringwälle, und im Burgholz ist die mittelalterliche „Brüderstraße“ noch heute an den Einkerbungen im Boden zu erkennen. Am Lüderich haben die Archäologen des Amtes für Bodendenkmalspflege intensive Grabungen durchgeführt und dabei Spuren römischen Bergbaus gefunden, der aber an dieser Stelle vermutlich schon früher betrieben wurde. Überhaupt war das Bergische Land interessant wegen seiner Zink-Vorkommen, wie zahlreiche ehemalige Stolleneingänge und Abraumhalden im Stadtgebiet beweisen.
Im zweiten Teil seiner Ausführungen beleuchtete Herr Becker die Geschichte des Gutes Eichthal: Die Ländereien abwärts der Agger gehörten ursprünglich zur Benediktinerprobstei St. Cyriax, die der Siegburger Abtei angegliedert war. Nach der Säkularisation (Anfang des 19.Jhds.) ging der Besitz über an den Staat Preußen, der es dann 1829 an den Kölner Kaufmann Christians verkaufte. Dieser ließ 1832 Wohn- und Wirtschaftsgebäude errichten und gab dem Anwesen den Namen Eichthal. Irgendwann vor 1854 ging Eichthal über in den Besitz einer belgischen Bergwerksgesellschaft, die es einem Vorstandsmitglied zur Verfügung stellte.
Damals wurde auch der Landschaftsgarten angelegt. Später wurde das Gut an den Kölner Architekten und Gartenbaumeister Gärtner verkauft. Das Teehaus wurde erst nach 1900 erbaut
Im Jahre 1900 schließlich kaufte der Kölner Kaufmann Peters das Gut. Diese Familie schenkte es der Stadt Overath im Jahre 1988 und seit 1990 ist dort das Amt für Bodendenkmalspflege beheimatet.
Herr Becker erhielt anhaltenden Beifall für seine sachkundigen Ausführungen.
Anschließend sprach der Vorsitzende des Kulturausschusses der Stadt Overath, Herr Rolf Trefz, über die Gründung des Fördervereins und bekräftigte den Willen der Stadt, dieses Vorhaben gemeinsam mit den Bürgern zu betreiben.
Nach diesem offiziellen Teil wurde es Zeit, sich die Beine zu vertreten, und Herr Becker vom Amt für Bodendenkmalspflege führte eine Aussenbesichtigung der Gebäude des Gutes durch. Er zeigte den Interessierten außerdem alte Grenzsteine, die Nachbauten eines römischen Backofens, eines Rennofens und einer eisenzeitlichen Wallbefestigung.
Der Himmel lachte dem HBV mit gutem Wetter, in der Tat war dieser Sonntag der (vorläufig) heisseste Tag des Jahres. Da schmeckte das Kölsch aus dem Fässchen, ein kölsche Buffet lud zur Mittagszeit ein, und das Marialindener Spaßorchester „Blos met“ spielte flotte Weisen. Der Innenhof des Gutes war wunderbar beschattet von einem großen Baum und erzeugte eine südliche Atmosphäre, sodass Vereinsmitglied Hans-Georg Stupp erfreut befand: „....wie auf einem toskanischen Landgut.“
Weitere Informationen zum Landschaftsgarten und zum Bau der Brücke über die Agger gaben Informationstafeln, die als Stationen eines Rundganges durch den Wald aufgestellt waren. Abschluss dieses Rundganges war ein Besuch im Teepavillon, natürlich mit Tee und Gebäck. Der Blick von dort zurück zum Gut und zu den angrenzenden Wiesen zeigte den Besuchern, dass der Garten von Gut Eichthal ein wahres Overather Schmuckstück werden kann.
Der Vorsitzende Reinhold Wilmes beschied denn auch: „Wir bleiben dran und steigen mit einer namhaften Summe in den Förderverein ein, aber allein kann der Heimat- und Bürgerverein das nicht schaffen - hier ist wieder der Gemeinsinn der Bürger von Overath gefordert.“

Der Vorstand
Juli 2003

© E. Dommer

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