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Glockenspiel

5.Okt. 2013
Das „Overather Glockenspiel“ wurde übergeben

 

Im Rahmen einer kleinen Feier wurde das überarbeitete Glockenspiel den Overather Bürgern übergeben.

Vor einer kleinen Schar von etwa 30 Bürgern, einigen Vertretern der Ratsfraktionen und dem Bürgermeister Heider hielt der 1. Vorsitzende Reinhold Wilmes eine launige Rede, in der er die Geschichte des Glockenspiels von der Erstellung im Jahre 1982 bis zur ersten Überarbeitung (2007) und der jetzigen Digitalisierung (2013) aufleben ließ. Er dankte den Unterstützern und besonders den Gebrüdern Buschmann aus Rösrath, deren Expertise diesen 

Umbau des Glockenspiels erst ermöglicht hatte.

Bürgermeister Heider dankte dem Heimat- und Bürgerverein für sein ehrenamtliches Engagement.
Von jetzt an wird das Glockenspiel dreimal am Tage zu hören sein, jeweils 2 Minuten nach der ebenfalls funkuhrgesteuerten Kirchturmuhr:
um 11:02 Uhr
um 17:02 Uhr und
um 18:32.


Sep.2013
Das „Overather Glockenspiel“
Eine Erfolgsgeschichte

Seit 1982 befindet sich das Glockenspiel an der Fassade des Bürgerhauses, gegenüber der Kirche. Der damalige Bauamtsleiter Hans Günter Kemmerling konnte die Firma Fröhling, Heizungs- und Kesselbau in Ov. Untereschbach, als Stifter für ein von ihm entworfenes Modell, mit Draht und Tonglöckchen auf einem Brett montiert, gewinnen.
Dieses Modell wurde dann von einem Turmuhrenhersteller in Bayreuth maßstabsgerecht nachgebaut und befindet sich seither am Bürgerhaus.

Etwa 2 Jahrzehnte konnten die Overather Bürger täglich die Melodie der 16 Glocken zu verschiedenen Tageszeiten hören, bis dann der Zahn der Zeit einzelne Glocken außer Betrieb setzte, sodass eine Melodie nicht mehr erkennbar war. Dazu muss man wissen, dass die Anlage ohne Elektronik, fast ausschließlich mechanisch und mit einem Lochstreifen für die Glockensteuerung betrieben wurde. Eine Reparatur oder sogar Modernisierung wurde aus finanziellen Gründen - vielleicht auch aus mangelndem Interesse - jahrelang verschoben, und so hing das einst so schöne Glockenspiel nutzlos an der Bürgerhausfassade.
Bis dann 2007 zwei beherzte Mitglieder des HBV Overath, nämlich der 1.Vorsitzende Reinhold Wilmes und der durch sein Hobby (Bau elektronischer Orgeln) prädestinierte Hartmut Sauer die Sache in die Hand nahmen.
Hartmut Sauer ist kürzlich verstorben und konnte den jetzigen Umbau nicht mehr zuende bringen. Das nebenstehende Bild zeigt ihn links neben dem Vorsitzenden Wilmes bei der Übergabe des Glockenspiels im Jahre 2007.
Das Glockenspiel wurde 2007 mit geringem Materialaufwand und vielen Arbeitsstunden für einige Jahre wieder gangbar gemacht. Bis dann 2011 die Ausfälle der veralteten Technik wieder zunahmen und die Anlage 2012 abermals außer Betrieb gesetzt werden musste.

Jetzt war klar, dass es nur zwei Möglichkeiten gab, eine Komplettsanierung der Anlage oder die Demontage.
Da der HBV seit der ersten Reparatur im Jahre 2007 die Patenschaft des Glockenspiels übernommen hatte, wurden Angebote des Herstellers und anderer Firmen eingeholt. Die Modernisierung sollte zwischen 7500 € und 9000 € kosten. Soviel Geld konnte weder vom HBV noch von der Stadt Overath zur Verfügung gestellt werden.
Bis dann eines Tages ein Artikel in der Presse erschien, indem über die Einweihung eines Glockenspiels in Rösrath-Brünsbach berichtet wurde. Sofort läuteten bei Reinhold Wilmes buchstäblich alle 16 Glocken unseres maroden Glockenspiels. Ein Griff zum Telefon brachte neue Lösungsansätze für die Restauration.
Die Gebrüder Buschmann, gebürtig aus Hoffnungstal, sind Sammler elektrisch betriebener Musikinstrumente und betreiben ein aus Münstereifel importiertes, in eigener Regie modernisiertes Glockenspiel in Brünsbach. Elektroingenieur Michael Buschmann bot sich an, unser Glockenspiel mit einer digitalbasierten Elektronik und Funkuhrsteuerung umzurüsten. Die Kosten hierfür hielten sich in einem für den HBV vertretbaren Rahmen, und die Gebrüder Buschmann erhielten den Zuschlag für die Herstellung der neuen Steuerung des Glockenspiels.

Dann verblieb noch die Aufarbeitung des mechanischen Teils, also der Glocken, Klöppel, Magnetspulen, Befestigungselemente usw. Dieser Aufgabe stellten sich Reinhold Wilmes und Günter Schiffbauer. In luftiger Höhe (- das Gerüst wurde von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt) wurden die Glocken abgehängt, in einer Garage zerlegt und bei der Fa. Motoren AG. Feuer kostenlos gesandstrahlt.

Danach wurden die restaurierten Teile wie Klöppel und Magnetspulen wieder eingebaut, eingestellt und mit einer Teststeuerung in der Werkstattgarage getestet.
Nach erfolgreichem Abschluss der Tests wurden die Glocken wieder an ihren angestammten Platz gehängt, einjustiert und befestigt - dabei wurde das Team noch durch das HBV Vorstandsmitglied Rainer Eberhardt verstärkt.
Die Inbetriebnahme verlief dann, wie sollte es auch anders sein, nicht ohne Probleme. Der Gleichrichter und ein Kondensator in einem dem Glockenspiel vorgelagerten Schaltkasten mussten ausgetauscht werden. Aber schließlich wurden die drei zur Zeit programmierten Lieder einwandfrei und in der richtigen Geschwindigkeit und Lautstärke wiedergegeben.
Mit der jetzt modernen Chipsteuerung der Anlage können derzeit mehr als 50 Lieder programmiert und wiedergegeben werden, also zu jedem Anlass die richtigen Klänge.
Die Instandsetzung und Modernisierung der Anlage hat insgesamt ca. 200 Arbeitsstunden der HBV- Mitglieder in Anspruch genommen. Seit einer Woche läuft das Glockenspiel im Testmodus, die Spielzeiten wurden mit dem Gemeindekirchenrat abgestimmt, jeweils ca. 2 Minuten nach den Turmuhrschlägen um 11:02 Uhr 17:02 und 18:32 Uhr.

Wir bedanken uns bei den Sponsoren, die uns mit Geld-und Sachspenden unterstützt haben: der Fa. Motoren-Feuer, der Fa. Elektro Thomas Drossner, die uns einen Schaltschrank zur Verfügung stellte und bei der Fa. Josef Gammersbach, die uns das Leder für die Befestigungsdämpfer gespendet hat.
Weiterhin bedanken wir uns herzlich bei Frau Inge Kemmerling für eine ansehnliche Geldspende - ihr Ehemann Hans Günter hatte seinerzeit Herrn Fröhling als Spender für das erste Glockenspiel gewinnen können.
Nicht unerwähnt bleiben soll Thomas Nöthen, Inhaber „Das Weinhaus“ im Bürgerhaus, der uns ebenfalls unterstützt hat.

 Dez. 2007

Das Glockenspiel am Overather Bürgerhaus

Jahrelang erklang das am Bürgerhaus angebrachte Glockenspiel nicht mehr, denn der Zahn der Zeit hatte es funktionsuntüchtig gemacht. Ein von der Stadtverwaltung angeforderter Kostenvoranschlag für die Reaparatur durch den Hersteller belief sich auf € 16.000, eine Summe, die sich die Stadt bei der derzeitigen Kassenlage nicht leisten konnte und wollte.


Im Dez. 2007 fand eine kleine Übergabezeremonie statt. Der Vorsitzende R. Wilmes übergab das in Stand gesetzte Glockenspiel im Namen des Heimat- und Bürgervereins an den Bürgermeister von Overath, Herrn Andreas Heider, der sich für dieses Bürgerengagement mit einer Runde Bier bedankte.

Drei der gespielten Melodien sind uns bekannt, nämlich:

a) Üb´immer treu und Redlichkeit...
b) Einmal am Rhein...
c) Freut´euch des Lebens...

Die vierte Melodie ist uns unbekannt - vielleicht können Sie helfen?

Das Glockenspiel wurde im Jahre 1982 von der Fa. Fröling, Untereschbach, anlässlich der Errichtung des Bürgerhauses gespendet.

© E. Dommer

 

 

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