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Burgruine Bernsau

Zeitung Vertrag Bernsau

Es ist vollbracht!

Kurz vor Jahresende, konnte der Vertag zur Ruine Bernsau unterschrieben werden.

Weitere Infos in 2017.


Tag des Denkmals 2010 auch in Overath

Am Sonntag, dem 12. Sep. 2010 fand der Bild:Tag des Denkmals statt. Dabei wurden wenig bekannte Orte mit Heimat- und Geschichtsbezug für das Publikum geöffnet.
In Overath konnte die Wasserburg Großbernsau besichtigt werden - im Rahmen einer ganztägigen Veranstaltung, die mit einer Ausstellung im Bauhof der Stadt Overath (Nähe östl. Autobahnabfahrt) um 11.00 begann.
Frau Rose Marie Martin (Bergischer Geschichtsverein Overath) hielt einen Einleitungsvortrag zu den Besitzverhältnissen der Wasserburg.
Nachmittags sprach der Historiker und Kunsthistoriker Dr. Jens Friedhoff, ein ausgesprochener Fachmann für Wasserburgen im Bergischen Land. Seine Ausführungen konzentrierten sich auf zwei Aspekte: a) die logistischen Maßnahmen vor der Vorbereitung des Bauplatzes und der Errichtung einer Wasserburg, sowie b) die Bedeutung des vielfach unbeachteten infrastrukturellen Umfeldes, wie zum Beispiel Mühlen.

Eine kurz gefasste Geschichte dieser Overather Wasserburg finden Sie auf dieser Internetseite im nächsten Artikel.

Die Burgruine Großbernsau ist erhaltenswert

Die heutige Burgruine Großbernsau wurde im Jahre 1348 als Rittersitz erbaut und ist das älteste profane Bauwerk in der Nähe des Zentralortes Overath - älter sind nur die Fundamente des Steinhofes und die Kirche St. Walburga. Wenn Sie mehr zur Geschichte des ehemaligen Rittersitzes Bernsau erfahren wollen, dann klicken Sie bitte hier.

Großbernsau wird schon seit 1785 nicht mehr bewohnt, und auf einer Jagdkarte von 1789 wird das Gebäude bereits mit verfallenem zweiten Stockwerk dargestellt. 1940 bestand die Ruine noch aus einem mächtigen Überrest eines Turmes, der aber in demselben Jahre einstürzte.
Seither steht nur noch die mit Efeu überwucherte Außenseite einer Kaminwand. Der Burggraben ist mit Fischen besetzt und an Sportangler verpachetet worden. Das umgebende Gelände ist naturbelassen und verwildert, die Ruine ist als Denkmal ausgewiesen.

Der Heimat- und Bürgerverein Overath ist der Meinung, dass dieses mittelalterliche Relikt erhaltenswert ist, weil es eng mit der Geschichte des Ortes Overath verbunden ist. Auch der Geschichtsverein Overath ist an der Erhaltung der Burgruine interessiert.

In einem ersten Schritt müsste die Ruine überprüft und gesichert werden, um weiterem Einsturz vorzubeugen. Bei dieser Sanierung ist die Unterstützung der Stadt Overath notwendig, auch für die Beantragung von Fördermitteln von der Stiftung Denkmalschutz.
Nach einigen vom Heimat- und Bürgerverein geführten Vorgesprächen, kann mit der Unterstützung des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalspflege gerechnet werden.
Selbstverständlich ist auch die Kooperation des jetzige Besitzers nötig.

Der Heimat- und Bürgerverein wird weiter sondieren und an einem Konzept für die Erhaltung und Nutzung des Geländes arbeiten.
Alle interessierten Bürger Overaths werden hiermit um Vorschläge und Anregungen gebeten - benutzen Sie dazu bitte die Meinungsäußerung per Email in dieser Website ("Kontakt" in der Navigationsleiste) oder eine telefonische / schriftliche Meldung an den 1. Vorsitzenden Herrn Reinhold Wilmes

Entwicklungen im Sommer 2004

Apr 2004 Die Stadt Overath veröffentlicht den Bebauungsplan Nr. 36, Gewerbegebiet Hammermühle, der eine Bebauung in der Nähe der Burgruine Groß-Bernsau zulässt.

Es wird bekannt, dass die Fa. Metten eine neue Produktionshalle bauen möchte, gleichzeitig sollen die Lagerflächen erweitert und neu angeordnet werden, um Produktion, Lagerung und Abtransport neu organisieren zu können.
Es soll eine 11 m hohe Lagerhalle an der B55 errichtet werden, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Burgruine.

Mai 2004 Der Heimat- und Bürgerverein Overath und der Bergische Geschichtsverein Overath erheben in einer gemeinsamen schriftlichen Erklärung Bedenken gegen diese Bebauung. Die wesentlichen Aussagen der gemeinsamen Erklärung sind :

1. Die Burgruine Groß-Bernsau ist das älteste profane Bauwerk in der Nähe des Zentralortes Overath und von heimatkundlichem Wert. Sie ist vom Rheinischen Amt für Denkmalpflege als Denkmal anerkannt und klassifiziert worden.

2. Die Burgruine soll als Kulturgut erhalten bleiben, dazu muss sie gesichert werden und kann dann eventuell für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auch im Sinne eines erfolgreichen Stadtmarketing kann die Ruine eingesetzt werden.
Deshalb darf die Burgruine nicht durch einen modernen Industriebau optisch verdrängt und abgewertet werden.

3. Darum wurde vorgeschlagen, die Produktionshalle soweit wie möglich von der B55 und der Ruine entfernt aufzubauen und die Höhe zu reduzieren. Weiterhin soll eine Sicht- schutzbepflanzung entlang der B55 vorgesehen werden.

4. Es wurde angeregt, das Gelände der Burgruine in das Ausstellungsgelände der Fa. Metten einzubeziehen, für die Darstellung von Natur-, Wasser- oder Schattengärten mit den dazugehörigen Baustoffen.

5. Es wurde darauf hingewiesen, dass wegen der durch die Baumaßnahme zu erwartenden Erschütterungen und Grundwasserabsenkungen zusätzliche Schäden an der Ruine wahrscheinlich sind.

6. Heimat- und Bürgerverein und Bergischer Geschichtsverein bieten ihre Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung, jetzigem Eigentümer der Burgruine und der bauwilligen Fa. Metten an.

Jun 2004 In einer Besprechung zwischen Stadtverwaltung, Fa. Metten, Heimat- und Bürgerverein und dem Bergischen Geschichtsverein wurde Folgendes vorgetragen:

1. Aus „betriebstechnischen Gründen“ wird jetzt eine Bauhöhe von von 15 m gefordert, Silos und Schornsteine sollen sogar noch höher werden.

2. Aus „produktionstechnischen Gründen“ ist ein größerer Abstand zur B55 angeblich nicht einzuhalten. Als Kompromiss (???) wurde vorgeschlagen, den Industriebau von 60 m Länge und 15 m Höhe parallel zur B55 aufzubauen, dadurch soll ein ausreichender Abstand zur Burgruine gewahrt bleiben.



3. Fa. Metten hat derzeit kein Interesse am Erwerb der Burgruine und der Einbeziehung in die Ausstellungsflächen.

4. Als Bedingung für eine Baugenehmigung wurde seitens des Amtes für Denkmalpflege ein Beweissicherungsverfahren verlangt, mit dem mögliche, durch die Bauarbeiten verursachte Schäden festgestellt werden können.

5. Im Oktober 2004 soll ein weiterer Termin mit den obigen Parteien stattfinden, danach soll der Beschluss für die Offenlegung des Bebauungsplanes gefasst werden.

Der Heimat- und Bürgerverein meint dazu:
Die Fa. Metten hat in der o.a. Besprechung ihre Maximalforderungen eingeführt, über die im weiteren Verfahren gesprochen werden sollte. Wir hoffen, dass die Fa. Metten langfristig einen Kompromiss anstrebt, zumal sie als ortsansässige Firma auch an einer gedeihlichen Stadtentwicklung interessiert ist - hier besteht nämlich die Möglichkeit, einen attraktiven Ort mit regionaler Magnetwirkung zu gestalten.
In der Verbindung von öffentlichem und privatem Interesse liegt die Chance für eine attraktive Neuerung durch einen sinnvollen Kompromiss.

© E. Dommer

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